OES from Mystery Avalon
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Der Bobtail

Bobtail übersetzt “gestutzter Schwanz“ gibt es in Deutschland und einigen anderen Ländern Europas eigentlich nicht mehr, da man nicht mehr kupieren darf, deswegen wird er auch (wie er auch richtig heisst) Old English Sheepdog oder einfach OES genannt. Aber auch mit Rute wird er nie den Namen Bobtail verlieren. In einigen Büchern kann man nachlesen, dass man dem Bobtail die Rute abschnitt, damit man sofort sehen konnte das er ein Arbeitshund ist und man keine Steuern zahlen musste. Das kupieren ist später in den Standard mit aufgenommen worden.

Meine persönliche Meinung dazu ist: Ein Bobtail mit Rute kann sich Menschen und anderen Hunden gegenüber wesentlich besser ausdrücken, sieht man doch an der Haltung der Rute sofort Freude, Angst und mehr. Auch in der Bewegung beim rennen z. B. kann er besser das Gleichgewicht halten und auch engere Kurven schnell nehmen.

 Zu den Eigenschaften des Bobtails lässt sich folgendes sagen. Der Bobtail ist ein ruhiger und ausgeglichener Hund, der eine intensive Beziehung zu seinen Leuten aufbaut, dementsprechend ist der Kontakt zu seinen Menschen sehr eng. Trotz seiner Aggressionsfreiheit und sehr hoher Reizschwelle hat der Bobtail seinen natürlichen Schutzinstinkt und sieht seine Familie als Ersatzherde an, die man beschützen und hüten muss. So hat er auch ein tolles Verhältnis zu Kindern. Beim spielen und spazieren gehen zeigt er gerne sein Temperament und Lebensfreude, die er auch bis ins hohe Alter nicht verliert. Aber er genießt ebenso die Schmuse- und Knuddelzeit mit seinem Menschen. Der intelligente und gelehrige Bobtail braucht eine konsequente Erziehung ist er doch sehr selbstbewusst und besitzt eine liebenswerte Sturheit.

Sein Erscheinungsbild mit dem üppigen Fell und Körper ist sehr Imposant. Aber dieses Fell will auch gepflegt sein. Man sollte sich einmal wöchentlich oder längstens alle 14 Tage 3-5 Stunden Zeit dazu nehmen, denn so lange, je nach Verschmutzungen, dauert die Fellpflege.

 

FCI Standard Nr. 16 vom 28.8.1988/D
Ursprungsland Großbritannien

 

Allgemeines Erscheinungsbild: kräftiger, quadratisch aussehender Hund, sehr symmetrisch, Gesundheit und Leistungsfähigkeit zeigend. Auf keinen Fall hochläufig, überall üppig behaart. Ein untersetzter, muskulöser Hund mit höchst intelligentem Ausdruck. Die natürliche äußere Linie sollte weder durch Scheren noch durch Schneiden künstlich verändert werden.
Charakteristika: mit großer Ausdauer ausgestattet, eine sanft ansteigende Rückenlinie aufzeigend, mit einem - von oben gesehen - birnenförmigen Körper. Beim Schlendern oder Gehen ist ein Rollen typisch in der Bewegung. Sein Bellen ist an einem speziellen Tonfall erkennbar.
Wesen: ein umgänglicher Hund mit ausgeglichenem Wesen, kühn, treu und vertrauenswürdig, ohne jegliches Zeichen von Nervosität oder unbegründeter Aggressivität.
 
Kopf und Schädel: im Verhältnis zur Körpergröße passend. Schädel geräumig, ziemlich quadratisch. Oberhalb der Augen gut gewölbt, Stop deutlich ausgeprägt. Vorgesicht kräftig, quadratisch und wie abgeschnitten, ungefähr halb so lang wie die Länge des Kopfes insgesamt. Nase groß und schwarz, mit weiten Nasenlöchern.
 
Augen: gut getrennt voneinander eingesetzt, dunkel oder "walleyes", hierbei werden zwei blaue Augen akzeptiert. Helle Augen sind unerwünscht. Pigmentierung der Lidränder bevorzugt.
 
Ohren: klein und flach an den Seiten des Kopfes getragen.
 
Fang/Gebiß: kräftige, große und gleichmäßig stehende Zähne. Scherengebiß, kräftige Kiefer mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigen Scherengebiß, d.h., daß die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. Zangengebiß zulässig, jedoch unerwünscht.
 
Hals: ziemlich lang, kräftig, anmutig gebogen.
 
Vorhand: absolut gerade Vorderläufe, die den Körper gut vom Boden halten. Viel Knochensubstanz. Die Ellenbogen liegen dicht an der Brust an, die Schultern sollten gut zurückliegen und am Widerrist enger zueinander sein, als an den Schultergelenken. Schwere Schultern unerwünscht. Der OES ist am Widerrist niedriger, als an der Lendenpartie.
 
Körper: ziemlich kurz und kompakt, mit gut gewölbten Rippen und tiefer, geräumiger Brust.
 
Hinterhand: sehr stabile, breite und geringfügig gewölbte Lendenpartie. Oberschenkel gut gerundet und muskulös. Die Unterschenkel sind lang und gut entwickelt, Kniegelenke gut gewinkelt und die Sprunggelenke tief stehend. Von hinten betrachtet, sollten Sprunggelenk mit Hintermittelfuß absolut gerade sein, die Pfoten weder nach innen noch nach außen drehen.
 
Pfoten: klein, rund und fest, die Zehen sind gut gewölbt. Ballen dick und hart. Afterkrallen sollten entfernt sein.
 
Rute: früher vollständig kupiert.*
* seit dem 1. Juni 1998 ist in Deutschland das Kupieren der Rute verboten, es sei denn, eine ärztliche Indikation liegt vor. Weitere Ausnahmen gelten für jagdlich geführte Hunde (!), zu denen der OES mit Sicherheit jedoch nicht zählt.
 
Gangart/Bewegung: zeigt im Schritt ein bärenhaftes Rollen in der Hinterhand. Im Trab mühelose Streckung mit sehr kräftigem Schub, wobei die Läufe sich geradeaus in Laufrichtung bewegen. Sehr elastischer Galopp. Bei langsamen Geschwindigkeiten neigen einige Hunde zu Passgang. In der Bewegung kann der Kopf in einer natürlichen niedrigen Position getragen werden.
 
Haarkleid: reichlich, von guter, harter Struktur. Nicht gerade, sondern zottig und frei von Locken. Die Unterwolle bildet ein wasserfestes Flor. Kopf und Schädel sind gut mit Haar bedeckt, die Ohren sind mäßig behaart, Hals gut, Vorderläufe rundherum stark behaart. Der hintere Teil ist noch stärker behaart als der Rest des Körpers. Qualität, Struktur und Fülle sind wichtiger, als die Haarlänge.
 
Farbe: jede Schattierung von grau, "grizzle" oder blau. Körper und Hinterläufe sind durchgehend einfarbig, dabei mit oder ohne weiße Socken. Weiße Flecken in diesem einfarbigen Teil des Haarkleides sollten nicht gefördert werden.
Kopf, Hals, Vorhand und Unterbauch weiß, mit oder ohne Zeichnung. Jede Schattierung von braun unerwünscht.
 
Größe: 61 cm und höher für Rüden, 56 cm und höher für Hündinnen. Typ und Symmetrie sind von größter Bedeutung und dürfen auf keinen Fall nur der Größe wegen geopfert werden.
 
Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.
 
Anmerkung: Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich im Skrotum befinden.


 
 
Stand: 27.11.11

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